Stimmungsaufheller Mandarine

Die Früchte sind circa 6 cm groß, eher rundlich und ein bisschen abgeplattet. (Bild: Pixabay)

Mandarinen kennen und lieben wir besonders in der kalten Jahreszeit. Fruchtig-frisch schmecken sie nicht nur gut, sondern stärken auch unser Immunsystem 

Die kleinen orangen Zitrusfrüchte haben bei uns bis März Saison und sind unter anderem so beliebt, weil sie recht säurearm, herb-frisch und gesund sind. Auch lassen sie sich leicht schälen. Und sie haben noch viel mehr zu bieten. So decken drei bis vier der Südfrüchte schon ein Drittel unseres Tagesbedarfs an Vitamin C, steigern unser Wohlbefinden und schenken uns Energie. Sie bereichern unsere Küche und fördern unser Wohlbefinden.

Über die Mandarine

Der Begriff Mandarine bezeichnet die zur Famile der Rautengewächse (Rutaceae) gehörende Zitruspflanze wie auch deren Frucht (Citrus reticulata). Die kleinen, immergrünen Bäume haben glänzende, lanzettenförmige Blätter, deren Blattränder undeutlich gekerbt sind. Ihre Blüten sind klein und weiß. Die Früchte sind circa 6 cm groß, eher rundlich und ein bisschen abgeplattet. Ihr Fruchtfleisch ist saftig, herb-süß und aromatisch. Auch lassen sich Mandarinen leichter schälen und in einzelne Segmente zerlegen als Apfelsinen. Die Fruchtsegmente sind von einer weißen, faserigen Hülle umgeben. Beides umschließt die äußere, orangefarbene dicke Schale, die auch die zitrusartigen, ätherischen Öle abgibt. Die Schale ist leicht abzulösen, recht dünn und von einer natürlichen Wachsschicht überzogen.

Da Mandarinen schnell austrocknen und viele Kerne haben, gibt es sie im Handel nicht mehr so oft. Zudem sind Clementinen, Satsumas und Kumquats deutlich kältetoleranter.

Gesunde Inhaltsstoffe

Mandarinen bieten uns viele wertvolle Nährstoffe. Dazu zählen das abwehrsteigernde Vitamin C sowie Vitamine des B-Komplexes zur Unterstützung von Gehirn, Nerven und Muskeln. Ihr hoher Gehalt an Carotinoiden (Provitamin A) und Pflanzenfarbstoffen hilft, uns vor Zellschädigungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen, und stärkt unsere Sehkraft. Die kleine Zitrusfrucht versorgt uns zudem mit Mineralstoffen wie Calzium, Kalium, Fluor, Magnesium, Phosphor und Selen. Die enthaltenen Ballaststoffe sind für die Verdauung förderlich.

Die kleine Schwester der Orange besteht zu 87 Prozent aus Wasser. Wegen ihres recht hohen Fruchtzuckergehaltes sollten wir sie dennoch in Maßen genießen. 

Belebender Mandarinenduft

Die kleinste Mandarinensorte ist die Tangerine. Sie haben eine dünne Schale, keine Kerne, sind süß und säurearm.

Aus der Fruchtschale wird in einem schonenden Prozess das kostbare Mandarinenöl gewonnen, das etwa in der Aromatherapie Einsatz findet.
Der fruchtig-süße Duft der Mandarine wirkt sowohl belebend und stimmungsaufhellend als auch ausgleichend und beruhigend.
AFFIRMATION: Ich fühle mich leicht und frei.

Am besten nur Biomandarinen

Am besten nur Früchte aus biologischem Anbau verwenden, da konventionell angebaute Zitrusfrüchte oft mit giftigen Chemikalien belastet sind. Diese lagern sich auch auf der wachsartigen Schale ab. Nicht biologisch angebaute Früchte daher vor dem Verzehr unbedingt mit warmem Wasser abwaschen und die Hände danach ebenfalls gut abwaschen. Kleinen Kindern am besten bereits geschälte Früchte in die Hand geben.
Bei Verwendung der Schale bitte unbedingt Bioware verwenden.

TIPP: Mottenschutz

Trocknen Sie Biomandarinenschalen und füllen Sie diese in kleine Stoffbeutel. Letztere legen Sie in Ihre Kleiderschränke sowie dort in die Tasche von Kleidungsstücken, etwa Jacken und Mänteln. 

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